Autorin bei Hundeschulkonzepte: Bina Lunzer

MEIN ERSTER (EIGENER) HUND…

… hieß Hugo. Den Namen hatte ich mit 6 Jahren ausgesucht und dann musste ich 20 Jahre warten, bis ich einen Hund haben konnte. Deswegen musste es auch ein Rüde sein.

ICH BIN HUNDETRAINERIN GEWORDEN, …

… als Hoppala. Ich hatte Probleme mit meinem Hund Emil, der kaum ein Verhaltensproblem ausgelassen hat. Baustellen, überall. Meine Trainerausbildung hab ich nur für meinen Hund gemacht – und das hat auch funktioniert. Nach ca. drei Monaten waren die Probleme unter Kontrolle. Viele Leute sprachen mich an, ob das derselbe Hund sei und konnten es kaum glauben. Was als kostenlose Nachbarschaftshilfe begann, wurde in kurzer Zeit mein Hauptberuf. Die wenigsten wissen, dass ich meinen Gewerbeschein damals nur gelöst hatte, bis die Ausbildungskosten herinnen waren. Der Plan war, mein Unternehmen dann wieder zusperren – ich hatte ja einen sehr guten „richtigen“ 😉 Beruf. 

Ich bin enorm glücklich als hauptberufliche Tiertrainerin. Ich arbeite viel und liebe jede Sekunde davon: sowohl mit den Tieren, als auch mit deren Menschen. Ich bereue den Schritt ins Tiertraining keinen Tag.

MEINE ELTERN WOLLTEN, DASS ICH ETWAS „ANSTÄNDIGES“ LERNE…

… also Bürokauffrau oder Lehrerin. Tierberuf war damals nur Tierärztin denkbar, und das war bei uns am Land mit den vielen Bauernhöfen eine Männerdomäne. Ich hab meine Eltern schon darin irritiert, dass ich studieren wollte. Das war eine konfliktreiche Zeit, aber ich hab mich durchgesetzt. Will sagen: Ich HABE etwas Anständiges gelernt. Und dann hab ich über 10 Jahre später monatelang vor mir her geschoben, meinen Eltern zu sagen, dass ich meinen Akademikerjob gekündigt hab, um einem freien Gewerbe nachzugehen. Ein Schock für sie. Ich bin enterbt. 😉

MEIN LIEBLINGSZITAT

Nur eines?! Puh, ich kann mich nicht entscheiden… „Pavlov is always on your shoulder. And Skinner on the other one.“ Bob Bailey

WENN ICH EIN HUND WÄRE, DANN WÄRE ICH BESTIMMT…

… ha, eine einfache Frage! Ich wäre ein Terrier: wenn ich mich mal in ein Thema verbissen habe, dann verfolge ich das ziemlich zielstrebig, bis etwas Gutes draus wird, Aufgeben und Langeweile „kann“ ich nicht so gut, ungeduldig, arbeitsam und trotzdem kuschelig mit meinen Vertrauten und hart im Nehmen.

BINAS KONZEPT

Hibbelhunde

Das kennst du sicher auch: Hunde in deinen Gruppenstunden, die so hibbelig sind, dass für sie schon die Anwesenheit anderer Hunde Aufregung genug sind und die in Trainingspausen nicht entspannen können. Meist sind die Halter dann frustriert, da das Trainingsziel nicht erreicht werden kann und Folgekurse werden erst recht nicht gebucht. Im Hibbelhundekurs verhilfst du diesen Hunden durch verschiedene Übungen zu mehr Gelassenheit, analysierst mit dem Hundehalter u. a. auch das Futter, die Schlaf- und Ruhegewohnheiten und die Auslastung. 

Der Kurs für Hibbelhunde enthält 4 Kursstunden, die über 6 Wochen verteilt werden. Für max. 4 Teilnehmer. 

Zum Hibbelhundekonzept