Übung zum Ableinen

Das Problem

Viele Hunde haben das Clicken des Karabiners mit dem losstürmen verknüpft. Nun könnte man auf die Idee kommen, dem Hund beizubringen, seinen Menschen vorerst anzuschauen. Damit hat man das Problem jedoch einfach nur verlagert. Denn der Hund hat nun gelernt, Click = anschauen = losstürmen. Vielmehr sollte er sich jedoch nach dem Ableinen weiterhin an seinen Menschen orientieren. Er darf und soll natürlich auch mal sein eigenes „Ding“ machen, jedoch nicht ohne den Fokus immer mal wieder auf den Menschen zu richten.

Kostenlose Übung zum Ableinen

Wie der Hund sich am Menschen orientiert

Eine schöne Basisübung ist folgende:

  • Laufe mit dem Hund ein Stück an der Leine.
  • Bleibe stehen, leine ihn mit der einen Hand ab und mit der anderen lege kommentarlos ein paar Futterbrocken auf den Boden.
  • Nun drehe dich einfach vom Hund weg und laufe in die andere Richtung.

Du wirst erstaunt sein, wie dein Hund sich verhält. Mit dieser einfachen Übung durchbrichst du sämtliche Muster. Zum einen legst du Futter auf die Erde, das verhindert, dass er nach dem Click losläuft. Dann läufst du in die andere Richtung, die angedacht war. Somit muss nun dein Hund dir folgen und nicht umgekehrt. Zu Beginn wird der Hund natürlich für seine Freifolge belohnt. Und selbstverständlich darf jeder Hund zusätzlich mit einer Schleppleine gesichert werden.

Diesen Tipp kannst du dir hier als PDF downloaden. Schicke ihn doch einfach als kleine Übungsidee an deine Kunden. 

Konzept An lockerer Leine

Später kannst du dann diese Übung super als Aufhänger nutzen, um deine Kunden noch mal anzusprechen.

Vielleicht haben sie noch größeren Beratungsbedarf und du kannst sie zu einem Einzeltraining einladen. Ganz sicher hast du aber den Fokus auf das oft wuselige Ableinen und generell auf die Leinenführung gelegt. Du kannst also auch sehr gut einen Leinenführungskurs in deiner Hundeschule anbieten. 

Unser Leinenführungskonzept von Jennifer Gutmann bietet dir als Hundetrainer SIEBEN unterschiedliche Techniken und Varianten, wie man einem Hund die Leinenführigkeit vermitteln kann.

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Konzept zur Leinenführigkeit

Leinenführigkeit ganzheitlich aufbauen

Die Gründe, warum so viele Hunde an der Leine ziehen, sind sehr vielfältig. Bei der Leinenführigkeit geht es nicht nur darum, dass der Hund lernen soll, an lockerer Leine zu laufen. Es geht vielmehr um Wahrnehmung, Achtsamkeit, Kommunikation, Respekt und Führungsqualität seitens des Hundehalters. Daher widmet sich das Konzept von Jennifer Lang (zertifizierte Tsd-Trainerin) dem Thema ganzheitlich. Es wird gänzlich auf positive Strafe verzichtet. Das Thema Leinenführigkeit begleitet das Mensch-Hund-Team ein Leben lang und wird deshalb in vielen Schritten aufgebaut, sukzessive gefestigt und erweitert.

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Abwechslungsreiche Leinenspiele für die Hundeschule

Leinenspiele in die Gruppenstunde integrieren

Auch unsere Leinenspiele eignen sich hervorragend um die Leinenführung weiter auszubauen. Du kannst sie als separates Modul anbieten (90 Minuten) oder einzelne Übungen daraus in deine eigene Gruppenstunde integrieren. Voraussetzung hierbei ist allerdings, dass die Teilnehmer schon einen Grundkurs zum Thema Leinenführung mitgemacht haben. 

 

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IMMER AUF DEM LAUFENDEN

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